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24.03.2020 / Titel / Seite 1

Virus trifft Krise

Pandemie in Großbritannien: Staat pumpt Geld in kaputtgesparte öffentliche Versorgung. Gewerkschaften wehren sich gegen Entlassungen

Christian Bunke, Manchester

Die britische Regierung greift angesichts der Ausbreitung des Coronavirus immer tiefer in die keynesianische Trickkiste. Am Montag verkündete das Transportministerium die faktische Übernahme der privatisierten Eisenbahnen durch den Staat, um deren Betrieb aufrechterhalten zu können, so Transportminister Grant Shapps in einer schriftlichen Stellungnahme. Schon jetzt habe es bei den Passagieren einen Rückgang von 70 Prozent gegeben, da vermehrt von zu Hause aus gearbeitet werde und Menschen zunehmend »Social distancing« übten. Die mit den Betreibergesellschaften vereinbarten Franchiseabkommen würden ab sofort für sechs Monate ausgesetzt. Dies sei aber »kein neues Modell«, um die Eisenbahnen zu betreiben, sondern nur eine »vorübergehende Lösung«.

Ebenfalls am Montag erklärte der McDonald’s-Konzern bis auf weiteres die Schließung seiner britischen Filialen. Die 135.000 Beschäftigten wissen nun nicht, ob sie morgen noch einen Job haben werden. Das ist nur eine...

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