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13.03.2020 / Feuilleton / Seite 11

Herbst im Frühjahr

Ein Buchpreis, ein Preisleben: Ein kleiner Lobpreis Lutz Seilers

Stefan Gärtner

In die Falle soll man nicht tappen: sich über Buchpreise zu ärgern, nur weil sie kaum einmal mit Qualität zu tun haben. Also wollen wir uns freuen, dass Lutz Seiler für seinen neuesten DDR- oder Halb-DDR- oder jedenfalls Deutschland-Roman »Stern 111« wieder einen Preis bekommen hat, den Preis der Leipziger Buchmesse nämlich, was völlig in Ordnung geht, wie ein rascher »Blick ins Buch« beim Onlineversandhandel zeigt: »Draußen ein Meer sich überkreuzender Schienenstränge« – allein für diesen Satz, der die große weite (Meeres-)Welt mit der schrecklich engen von Leipzig und seinem verkommenen Bahnhof so metaphorisch stichhaltig verknüpft, ist ein Leipziger (sic!) Buchpreis geradezu zuwenig. Doch ...

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