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12.03.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 8

»Viele Berufskrankheiten werden gar nicht angezeigt«

Geplante Reform wird an Anerkennung berufsbedingter Erkrankungen wenig ändern. Ein Gespräch mit Jutta Krellmann

Susanne Knütter

Heute soll sich der Bundestag mit der Novelle des »Berufskrankheitenrechts« befassen. Worin besteht die Reform?

Viele kennen den Begriff »Berufskrankheit«. Das Recht selbst ist in den letzten 20 Jahren nicht angepasst worden. Und die Tatsache, dass der Gesetzentwurf im Rahmen eines Pakets diskutiert und beschlossen werden soll, zeigt die Ernsthaftigkeit, mit der die Reform angegangen wird. Der gesamte Entwurf mit dem Namen »Siebtes Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze« hat 180 Seiten. Wir nennen das ein Omnibusgesetz: Wichtige Gesetze gehen in solchen Paketen immer unter.

Was soll laut Gesetzentwurf verändert werden?

Der Unterlassungszwang wird aufgehoben. Das ist ganz wichtig. Durch den werden die Betroffenen bislang gezwungen ihren Beruf aufzugeben, um überhaupt eine Chance zu haben, dass ihre Krankheit im Sinne des Berufskrankheitenrechts anerkannt wird. Wir gehen davon aus, dass viele Berufskrankheiten mit Verwei...

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