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13.03.2020 / Inland / Seite 5

Proteste gegen McDonald’s und Starbucks

Bundesweite Aktionen nehmen Ausbeutung und Gewerkschaftsfeindlichkeit von US-Ketten ins Visier

Gudrun Giese

Bundesweit wollen an diesem Freitag in vielen Städten Beschäftigte und Arbeitsrechtsorganisationen gegen die herrschenden Arbeitsbedingungen in der sogenannten Systemgastronomie protestieren. So hat die »Aktion Arbeitsunrecht« den 13. März zum Anlass genommen, auf Ausbeutung und miesen Umgang mit Betriebsräten bei den US-Ketten McDonald’s und Starbucks aufmerksam zu machen.

So stehen bei Starbucks aktive Betriebsräte nach Recherchen der »Aktion Arbeitsunrecht« mächtig unter Druck. Von bundesweit wohl überhaupt lediglich zwölf – bei insgesamt etwa 2.100 Beschäftigten – sollen nur noch zwei in Berlin aktiv und gewerkschaftsnah agieren. »Um diese zur Aufgabe zu zwingen und durch managementhörige Gremien zu ersetzen«, betreibe die Unternehmensführung »spitzfindigen Rechtsnihilismus« und »brutales Union-Busting«. Die zentrale, in München ansässige Personalabteilung verändere etwa regelmäßig den Zuschnitt der fünf Berliner Starbucks-Bezirke, »teils ohne jede ge...

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