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07.03.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Bankenrettungsprogramm gefordert

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Die aufregende Corona-Baisse geht weiter – leider also auch in dieser Kolumne: Anders als ich vor einer Woche meinte, hat die US-Notenbank nicht einmal bis zur regulären Zinsberatung am 17. März gewartet, sondern schon am vergangenen Dienstag gehandelt: Der Leitzins wurde nicht wie üblich um einen viertel, sondern um einen halben Prozentpunkt (auf ein bis 1,25 Prozent) gesenkt. Davor hatten sich die Regierungs- und Notenbankchefs der G 7 (der größten althergebrachten kapitalistischen Länder USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Britannien, Italien und Kanada) zusammentelefoniert und der staunenden Welt schriftlich verkündet, sie würden die ökonomische Lage sorgfältig beobachten und gegebenenfalls sofort handeln.

Es dauert immer ein Weilchen (geschätzt wird ein halbes Jahr bis zu eineinhalb Jahren), bis Zinsänderungen der Notenbanken in der realen Wirtschaft – wenn überhaupt – Wirkung zeigen. Sofort reagiert allerdings der Finanzmarkt und am sichtbarsten da...

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