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04.03.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Fehde um Piwo

Billige Plörre? Russische mittelständische Brauereien fordern amtlichen Mindestpreis für Bier

Reinhard Lauterbach

In Russland fordert der Brauereiverband die Regierung auf, einen amtlichen Mindestpreis für Bier einzuführen. Ein entsprechendes Schreiben richtete die Organisation in den letzten Februartagen an Finanzminister Anton Siluanow. Dieser Mindestpreis solle bei umgerechnet etwa einem Euro pro Liter liegen – »Piwo« (russisch für Bier) würde dann im Durchschnitt teurer. Der Verband forderte außerdem, im Rahmen einer gemeinsamen Norm für die ganze Eurasische Wirtschaftsunion das russische Reinheitsgebot für Bier zu übernehmen. Denn auch in Russland darf es offiziell nur aus Hopfen und Malz gebraut werden – allerdings können bis zu 20 Prozent des Rohstoffs aus anderen Getreidesorten bestehen.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein Konflikt innerhalb der dortigen Brauereibranche. Anfang Februar hatten die drei größten Hersteller – Baltika mit Sitz in Sankt Petersburg, der niederländische Heineken-Konzern und die Inbev-Tochter Efes (der belgisch-brasilianische K...

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