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03.03.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 8

»Das Personal dort ist leichter auszubeuten«

Was hat Pflegenotstand mit Kapitalismus zu tun? Darüber wurde in Frankfurt am Main diskutiert. Ein Gespräch mit Robin Mohan

Gitta Düperthal

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die anarchosyndikalistische Freie Arbeiterinnen- und Arbeiterunion, kurz FAU, eine »Konferenz zu Systemwandel und Gewerkschaft« in Frankfurt am Main. Worüber haben Sie gesprochen?

Bei der Konferenz diskutierten etwa 60 Teilnehmende vor allem über das Problem einer konsequent umgesetzten Digitalisierung. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung droht eine fast vollständige Durchleuchtung des Arbeitsalltags. Bei der Veranstaltung wurde darüber gesprochen, dass bald jeder einzelne Schritt detailliert überwacht werden könne – letztlich, um Kostensenkungen voranzutreiben. Dies ist nicht nur im medizinischen Bereich, beispielsweise in Krankenhäusern, zu beobachten, sondern auch im Sozialwesen oder im Einzelhandel.

Sie referierten am Wochenende über das Thema Pflegenotstand. Welche dringlichen Probleme gibt es aktuell in den Krankenhäusern?

Entsprechend dem Taylorismus – einem System der Betriebsführung, das auf einen möglichst...

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