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28.02.2020 / Feminismus / Seite 15

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Gleichstellungsstudie: Hans-Böckler-Stiftung empfiehlt Ende der »Überstundenkultur«, um Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit zu verbessern

Claudia Wangerin

Die berufliche, wirtschaftliche und soziale Situation von Frauen ist in der Bundesrepublik im Durchschnitt weiterhin schlechter als die von Männern. Zu diesem wenig überraschenden Schluss kam das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, das am Mittwoch einen Report über Fortschritte beziehungsweise Stagnation in Sachen Gleichstellung vorgelegt hat.

Die Auswertung aktueller Daten anhand von 29 Indikatoren zeige einerseits: »Bei schulischer und beruflicher Qualifikation haben Frauen weitgehend mit den Männern gleichgezogen. Die Erwerbsbeteiligung von Frauen liegt aktuell um knapp acht Prozentpunkte niedriger – vor knapp 30 Jahren war die Differenz noch fast dreimal so groß«, erklärte die Stiftung zu der Publikation im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März. Ein wesentlicher Grund für fortbestehende Unterschiede sei die ungleiche Aufteilung der unbezahlten sogenannten Sorgearbeit, etwa b...

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