Gegründet 1947 Donnerstag, 15. April 2021, Nr. 87
Die junge Welt wird von 2500 GenossInnen herausgegeben
26.02.2020 / Titel / Seite 1

Tanz auf den Trümmern

Quittung für jahrzehntelange Kürzungspolitik: Deutsche Wirtschaft stagniert. Konzerne fürchten Exporteinbruch wegen Coronavirus

Simon Zeise

So was kommt von so was. Zwei Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Krise in diesem Lande. Wie das statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, stagnierte die Volkswirtschaft im vierten Quartal 2019. Gleichzeitig hat die Bundesregierung ihren Kurs der Sozialkürzungen beibehalten: Der Bund sparte sich einen Haushaltsüberschuss in Höhe von 1,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zusammen. Auf insgesamt 49,8 Milliarden Euro beliefen sich die Überschüsse des Staates – Geld, das händeringend benötigt wird.

Am Mittwoch will die EU-Kommission ihre wirtschaftspolitischen Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten verschicken. In den letzten Hinweisen für die BRD vom Juni 2019 mahnen die Brüsseler Beamten zahlreiche Verfehlungen an. So liege die Investitionsquote nach wie vor unter dem Durchschnitt des Euro-Währungsgebiets. Es seien noch »weitere Anstrengungen erforderlich, um den hohen Rückstand aufzuholen, was insbesondere für die Investitionen in Infrastruktur und Bildu...

Artikel-Länge: 3385 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €