Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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19.02.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Die widerständige Handlung

Morgen wird die 70. Berlinale eröffnet. Über ihre politische Ausrichtung lässt sich bereits einiges sagen

Kai Köhler

Die Berlinale versteht sich seit ihrer Gründung 1951 als politisches Filmfestival. Das hat sich unter der neuen Leitung von Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek nicht geändert. Doch ist genauer zu fragen, welche politischen Themen im Mittelpunkt stehen und wie sie in Inhalt und Form filmisch verarbeitet sind. Darüber lassen sich schon vor der Eröffnung des 70. Festivals am Donnerstag Aussagen treffen. Die kurzen Inhaltsangaben zu den mehr als 300 Filmen, die bis zum 1. März zu sehen sein werden, zeigen deutliche Schwerpunkte. Eine Vielzahl von Filmen aus den Nebensektionen wurden bereits in Pressevorführungen gezeigt; die 18 Werke, die im Wettbewerb um die Hauptpreise konkurrieren, freilich noch nicht.

Unbekannt bleiben die vielen Filme, die eingereicht, jedoch nicht ausgewählt wurden. Und welche Projekte wurden überhaupt entwickelt und finanziert? Möglicherweise haben nicht erst die Auswahlkommissionen, sondern schon Vermutungen über Auswahlkriterien d...

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