Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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18.02.2020 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Den Rest ausschlachten

Eine der letzten öffentlichen Branchen Spaniens wird privatisiert. Angestellte der staatlichen Eisenbahn befürchten erhebliche Verschlechterungen

Carmela Negrete

Gerade einmal fünf Euro kostet eine Reise im spanischen Hochgeschwindigkeitszug von Madrid nach Barcelona. Das Angebot lancierte Avlo, der »Billiganbieter« der staatlichen Eisenbahngesellschaft Renfe, am 27. Januar für Reisen zwischen April und August. Innerhalb einer Stunde waren die 1.000 Tickets für die lilafarbenen Züge, die weder erste Klasse noch Restaurant haben, ausverkauft. Avlo soll mit seinen aktuell rund 2.100 Plätzen gegen die neuen Privatanbieter konkurrieren können, die ab dem 14. Dezember in dem Sektor spanienweit operieren werden.

Zu den Anbietern gehören die französische SNCF sowie ein Joint Ven­ture der spanischen Fluggesellschaft Air Nostrum und des italienischen Eisenbahnunternehmens Trenitalia mit dem Namen ILSA (Intermodalidad de Levante). Sie werden zunächst 16 Prozent der Fahrten im Hochgeschwindigkeitsnetz übernehmen. Ihre Low-Cost-Züge werden die Strecken Madrid–Barcelona, Madrid–Sevilla–Málaga und Madrid–Valencia–Alicante abdec...

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