Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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18.02.2020 / Ausland / Seite 7

Nicht vergessen

Selenskij stellt in München Konzept für Frieden im Donbass vor. Streit über internationalen Zwölfpunkteplan

Reinhard Lauterbach

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat am Wochenende auf der Münchener »Sicherheitskonferenz« (»Siko«) seine Version eines Friedensplans für den Donbass vorgestellt. Nach seinen Worten sollten schon im Herbst dieses Jahres Kommunalwahlen nach ukrainischem Recht stattfinden. Parallel solle die Demarkationslinie zwischen der Ukraine und den international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk in Sektoren aufgeteilt werden. Die dort stationierten Truppen beider Seiten sollten sich unter Aufsicht der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Sektor für Sektor voneinander entfernen.

Schließlich schlug Selenskij gemeinsame Patrouillen entlang der Grenze vor, zusammengesetzt aus je zwei Vertretern der Ukraine und der Volksrepubliken sowie je einem Repräsentanten der OSZE. Sollte dies alles erfüllt werden, so Selenskij, dann sei er sicher, dass der Konflikt in fünf Jahren beendet sein werde. Der Präsident machte deut...

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