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13.02.2020 / Feuilleton / Seite 10

Keine Angst vorm Verssagen

Titanic-Chefredakteur Moritz Hürtgen zeigt Talent als Lyriker

Thomas Behlert

Es gab mal eine Zeit, da las ich mit Freunden begeistert die Satirezeitschrift Titanic. Noch heute erinnere ich mich an Texte von Michael Rudolf und Fanny Müller, an Aktionen von Martin Sonneborn, an Wiglaf Droste und Max Goldt. Doch irgendwann wurden die Zusammenkünfte weniger, einige Freunde ließen das mit dem Lesen ganz sein und abonnierten tatsächlich den Stern. So griff ich alleine noch eine Weile zur Titanic, fand manchen Text dann doch zu doof und wandte mich lieber Büchern zu, die sich ungelesen stapelten.

Dabei fiel mir neulich auch der kleine Gedichtband »Angst vor Lyrik« von Titanic-Chefredakteur Moritz Hürtgen in die Hände, der mich neugierig machte. Irgendwie stimmt es, dass viele Angst vor Gedichten haben, besonders vor den modernen, die ganz ohne Reim auskommen, oft ziemlich verworren klingen und sich nicht zum Auswendiglernen eignen. Die alten Heuler von Goethe über Schiller bis ...

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