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12.02.2020 / Ausland / Seite 7

Streit um Kirchen

Montenegro will religiöse Gebäude in Staatsbesitz überführen. Demonstrationen und Kritik aus Belgrad

Roland Zschächner

Vorerst bleibt der Bildschirm schwarz: Die montenegrinische Medienaufsichtsbehörde hat angekündigt, die Ausstrahlung von zwei serbischen Fernsehprogrammen zu beschränken. Der Grund sei, dass in einigen Sendungen der TV-Stationen Hass und Intoleranz gegenüber Montenegrinern verbreitet und diese diskriminiert würden, wie regionale Medien am Montag berichteten. Seit Ende vergangenen Jahres liegen Podgorica und Belgrad im Clinch.

Am 27. Dezember hatte das montenegrinische Parlament das Gesetz zur Religionsfreiheit und zum Status der Kirchen und Religionsgemeinschaften verabschiedet, das am 8. Januar in Kraft trat. Die Abstimmung war bereits von zahlreichen Protesten vor und in der Skupstina begleitet worden. Seit Wochen finden in ganz Montenegro regelmäßig Demonstrationen statt, bei denen es bereits zu Zusammenstößen zwischen Protestierenden und Polizei gekommen ist.

Das neue Gesetz sieht vor, dass alle religiösen Gebäude registriert werden müssen. Die Religi...

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