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11.02.2020 / Inland / Seite 5

Verlorene Schlacht

Landgericht weist Schadenersatzklage gegen Lkw-Kartell ab. Sammelkläger legt umgehend Berufung ein. Verjährung droht

Steffen Stierle

Fast zehn Jahre nach dem Aus des europäischen Lkw-Kartells läuft das juristische Nachspiel auf Hochtouren. Vor dem Münchener Landgericht konnten die Konzerne nun einen kleinen Erfolg verbuchen: Die bislang größte Schadenersatzklage wurde am Freitag erst mal abgewiesen.

Geklagt hatten rund 3.000 Transportunternehmen, die zusammen 867 Millionen Euro Schadenersatz wegen des Kaufs von insgesamt 84.000 überteuerten Lastwagen fordern. Die Ansprüche hatten sie in Form einer Sammelklage an das Inkassounternehmen »Financialright« übertragen, das daraufhin als alleiniger Kläger auftrat. Diese Form des »Masseninkassos« sei jedoch unzulässig, hieß es in München. Ob die eigentlichen Vorwürfe vor Gericht Bestand haben, bleibt damit allerdings unbeantwortet.

Die EU-Kommission hatte bereits 2011 wettbewerbsrechtliche Untersuchungen gegen die Lkw-Produzenten MAN, Daimler, DAF, Iveco und Volvo/Renault aufgenommen. Fünf Jahre später sah es die Brüsseler Behörde als erwiesen...

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