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11.02.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Auf Kosten der Bevölkerung

Unter Abbruch der medizinischen Kooperation mit Kuba leiden in Brasilien und Ecuador besonders die Ärmsten

Volker Hermsdorf

Die rechten Regierungen in Brasilien und Ecuador waren bereits vor den Putschisten in Bolivien den Vorgaben der USA gefolgt und hatten den Abbruch der medizinischen Kooperationen mit Kuba provoziert. Nachdem Ecuador das bestehende Abkommen Anfang November 2019 überraschend aufgekündigt hatte, kehrten knapp 400 Mediziner nach Kuba zurück. Die Regierung in Quito kündigte zwar an, das abgezogene Personal durch eigene Ärzte zu ersetzen, doch in den abgelegenen und meist armen Orten, in denen kubanische Fachärzte praktizierten, sind viele Kliniken verwaist.

Der Mangel an Fachärzten sei »besorgniserregend«, schrieb die rechtskonservative Tageszeitung El Comercio am 26. November 2019. Demnach fehlen in den öffentlichen Gesundheitszentren vor allem Rheumatologen, Allergologen, Neurologen, Kardiologen und Herzchirurgen. Nachdem die Regierung des linken...

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