Die jW-Serie »Wohnen im Haifischbecken«
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10.02.2020 / Thema / Seite 12

In Freiheit neoliberal

Vor 30 Jahren wurde Nelson Mandela aus der Haft des Apartheidregimes entlassen. Vorausgegangen waren Verhandlungen unter Vermittlung internationaler Konzerne. Der damals begonnene unternehmerfreundliche Umbau Südafrikas setzt sich bis heute fort

Christian Selz, Kapstadt

Am 11. Februar 1990, vor 30 Jahren, schritt Nelson Mandela durch das Tor des Victor-Verster-Gefängnisses in die Freiheit. Es war ein Moment, auf den die Welt fast ebenso lange gewartet hatte. 27 Jahre hatte das Apartheidregime seinen bekanntesten Häftling gefangengehalten. Als Mandelas Wagenkolonne durch die üppigen Weinbaugebiete der weißen Oberschicht die 70 Kilometer von der Haftanstalt nach Kapstadt fuhr, standen die Anhänger seines African National Congress (ANC) am Straßenrand jubelnd Spalier. Im Zentrum Kapstadts, dem Geschäftsdistrikt der Weißen, in dem Schwarze sonst nur geduldet waren, um niedere Arbeiten zu verrichten, versammelten sich 100.000 Menschen vor dem Rathaus. Mandela sprach vom Balkon des kolonialen Prachtbaus. »Jetzt ist der Zeitpunkt, den Kampf zu intensivieren«, rief er den Massen zu. Es war ein historischer Moment: In Südafrika herrschte noch immer Apartheid, in Pretoria regierte noch immer das Rassistenregime der National Party ...

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