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10.02.2020 / Titel / Seite 1

Hilflos in Uniform

Video von antisemitischem Anschlag in Halle zeigt: Die Polizei ließ Opfer liegen und den Täter entkommen

Susan Bonath

Viel zu spät eintreffende Polizisten, die sich weder um das verblutende Opfer kümmern noch den vorbeifahrenden Täter verfolgen, und Passanten, die weitergehen: Der Süddeutschen Zeitung (SZ), dem WDR und dem NDR ist ein Video des Anschlags auf die Synagoge in Halle im vergangenen Oktober zugespielt worden, das genau dies zeigt. Der SZ-Reporter Ronen Steinke sprach in einem am Freitag abend veröffentlichten Beitrag von »minutenlanger gespenstischer Stille« am Tatort.

Die Aufnahmen von der Überwachungskamera der Synagoge waren bisher öffentlich nicht bekannt, obwohl das Bundeskriminalamt das Video bereits kurz nach der Bluttat des Neonazis Stephan Balliet sichergestellt hatte. Sie zeigen die Vorgänge vor der Synagoge, in der sich die jüdische Gemeinde zu diesem Zeitpunkt versammelt hatte, aus einer neuen Perspektive. Nach Angaben des Innenministeriums von Sachsen-Anhalt begann der schwerbewaffnete Täter seinen Anschlag um 12.01 Uhr. Zwei Minuten später ging ...

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