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08.02.2020 / Geschichte / Seite 15

Willige Vollstrecker

Vor 40 Jahren wurden die früheren SS-Schergen Lischka, Hagen und Heinrichsohn für ihre Mordtaten in Frankreich verurteilt

Ralph Dobrawa

In den späten 1970er Jahren fanden nur noch wenige Prozesse gegen nazistische Gewaltverbrecher in der damaligen Bundesrepublik statt. Zu diesen gehört das Verfahren gegen Kurt Lischka, Herbert Hagen und Ernst Heinrichsohn. Alle drei waren bereits frühzeitig nach dem Machtantritt der Faschisten der SS beigetreten und hatten dort rasch Karriere gemacht. Lischka wurde 1940 Gestapo-Chef in Köln und noch im selben Jahr in Paris Stellvertreter des Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des SD, des »Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS«. Hagen war ebenfalls seit Mitte 1940 in Frankreich als Leiter einer Außenstelle des Beauftragten des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD in Bordeaux eingesetzt. Heinrichsohn wirkte seit 1943 als Mitarbeiter des Kommandeurs des SD und der Sicherheitspolizei in Paris. Alle drei trugen Verantwortung für die Deportation Tausender französischer Juden nach Auschwitz, die dort fast alle ermordet wurden. Lischka und Hagen waren...

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