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05.02.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

»Im Mittelpunkt steht der Eigenschutz«

Polizeibeamten fehlt teilweise die Übung, um Personen mit nichttödlichen Schüssen außer Gefecht zu setzen. Ein Gespräch mit Dirk Burczyk

Markus Bernhardt

Am 24. Januar wurde die 33jährige Maria B. in Berlin von einem Polizeibeamten erschossen. Die Frau mit psychischen Problemen soll zuvor mit einem Messer auf den Beamten zugestürmt sein. Wie in ähnlich gelagerten Fällen zuvor fällt auf, dass nicht auf Beine oder Arme gezielt wurde. 2013 hatte Bodo Pfalzgraf, Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Berlin, nach der Erschießung eines psychisch erkrankten Mannes durch Einsatzkräfte im Berliner Neptunbrunnen getönt, man könne »nicht alle Konflikte dieser Welt sprachlich lösen«. Auch werde »nicht trainiert, auf Arme und Beine zu schießen«. Wie bewerten Sie diese Aussage?

Das ist die Bankrotterklärung einer zivil orientierten Polizei. Der Fall wurde damals durch ein Video dokumentiert. Darauf ist klar zu sehen, dass es andere Optionen gegeben hätte – reden wäre vielleicht tatsächlich zwecklos gewesen, aber mit einer Handvoll Polizisten einen verwirrten Mann mit einem Brotmesser zu überwältigen, d...

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