Gegründet 1947 Freitag, 29. Mai 2020, Nr. 124
Die junge Welt wird von 2295 GenossInnen herausgegeben
01.02.2020 / Thema / Seite 12

Mit der Gewerkschaft, gegen die Gewerkschaft

Vorabdruck. Wie Frauen einen Streik retteten – die außergewöhnliche Geschichte des Films »Salz der Erde« (1954)

Stefan Ripplinger

Der folgende, gekürzte Aufsatz von Stefan Ripplinger »Mit der Gewerkschaft, gegen die Gewerkschaft. Die Geschichte von ›Salt of the Earth‹ (1954)« entstammt dem Sammelband »The Sound of Fury. Hollywoods Schwarze Liste«, der in den kommenden Tagen im Berliner Verlag Bertz und Fischer erscheint. Wir danken Autor und Verlag für die freundliche Genehmigung zum Vorabdruck. (jW)

Zu erzählen ist die Geschichte des zugleich ungewöhnlichsten und gewöhnlichsten Films aus Hollywood. Ungewöhnlich ist er, weil weder vor ihm noch nach ihm ein solcher in den USA entstanden ist. Gewöhnlich ist er, weil er den Existenzkampf von Arbeitern und ihren Frauen zeigt, also die gewöhnlichste Sache der Welt. »Salt of the Earth« (Salz der Erde) ist nicht nur von Hollywood-Leuten, die auf der »Schwarzen Liste« standen, gegen diese Liste produziert worden, es gäbe ihn ohne sie gar nicht. Damit ist er das einzig Gute, was sie jemals hervorgebracht hat.

1947 waren der Regisseur Herbert...

Artikel-Länge: 18912 Zeichen

Dieser Beitrag gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Bitte tragen auch Sie mit einem Onlineabo dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €