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01.02.2020 / Inland / Seite 5

Wider die Veränderungsmüdigkeit

Eine Veranstaltung in Berlin mit DDR-Wirtschaftspraktikern und Wissenschaftlern

Arnold Schölzel

Das Thema des »Erzählsalons«, zu der Rohnstock-Biografien am Donnerstag in Berlin eingeladen hatte, klang kryptisch: »Postwachstum trifft Postsozialismus«, aber es weckte Interesse. Die mehr als 40 Sitzplätze reichten kaum. Mit »trifft« waren die sechs Podiumsteilnehmer gemeint: drei jüngere Wirtschaftswissenschaftler – zwei Frauen, ein Mann –, die sich akademisch mit sogenanntem Postwachstum befassen, sowie drei frühere Wirtschaftspraktiker der DDR mit Erfahrungen aus der sozialistischen Ökonomie und deren Zerschlagung nach 1990. Es zeigte sich, dass man sich etwas zu sagen hatte, obwohl die Forscher nur Umrisse dessen, um was es ihnen geht, darlegten. Die Überlegungen zu »Postwachstum« leiten sich aus dem englischen Begriff »Degrowth« ab, mit dem u. a. die Endlichkeit der Ressourcen des Planeten Erde thematisiert werden.

So meinte Jana Gebauer, Dozentin und Vorstandsmitglied des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaft, es gebe keine Strategie des ...

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