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01.02.2020 / Inland / Seite 4

Keine Obdachlosen am Reichstag

Berlin: Eindrücke von der »Nacht der Solidarität«

Sandra Schönlebe

In der Nacht auf den 30. Januar 2020 fand in Berlin die »Nacht der Solidarität« statt. Ein deutschlandweit einmaliges Projekt, mit dem die Zahl der Obdachlosen der Stadt erfasst werden soll, um Hilfsangebote besser planen zu können. Das Projekt ist nicht unumstritten.

3.700 Freiwillige hatten sich angemeldet, um bei der »Nacht der Solidarität« dabei zu helfen, eine realistische Statistik der Obdachlosen in Berlin zu erstellen. Bisher gab es nur grobe Schätzungen. Seit Jahren fordern Interessenverbände und Sozialarbeiter mehr Gelder, die Lage in einigen Unterkünften ist desolat und nur durch den Einsatz von Ehrenamtlichen überhaupt noch zu bewältigen. Organisiert wurde die Aktion von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Kritik gab es im Vorfeld seitens der außerparlamentarischen Linken sowie einiger Obdachlosenverbände (jW berichtete).

Im Zählbüro in den Räumen der Stadtmission am Hauptbahnhof, eines von insgesamt 61, fanden sich etwa...

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