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01.02.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Ende der Indifferenz

Stuttgart: Der Protest gegen »Stuttgart 21« hat die Stadtgesellschaft politisiert – bis heute

Tilman Baur

Bagger rollen. Kräne ragen in den Himmel. Kipplaster dröhnen über das Gelände. Bauarbeiter bewegen sich ameisenhaft in einem Meer aus Stahl und Beton. Die Großbaustelle für das Bahnprojekt Stuttgart 21 im Herzen der baden-württembergischen Landeshauptstadt ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Stadtbilds geworden. Es erscheint kaum vorstellbar, dass sie einmal weichen wird.

Für die noch immer zahlreichen Gegner des Projekts, die sich am Montag zum 500. Mal vor dem Hauptbahnhof versammeln, ist das auch längst nicht sicher. Ganz im Gegenteil: Eine Endlosbaustelle scheint ihnen als realistischer zu sein. Die Protestler haben sich, wie die Baustelle selbst, mit ihrer Anwesenheit fest ins Bewusstsein der Stadt eingegraben. Schon seit mehr als zehn Jahren treffen sie sich jeden Montag. Viele von ihnen glauben nicht daran, dass der Tiefbahnhof jemals in Betrieb gehen wird. Die Argumente tragen sie Woche für Woche vor.

Eines davon ist der Hinweis auf den mö...

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