Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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01.02.2020 / Ausland / Seite 2

»Wir stellen die Landfrage wieder in den Mittelpunkt«

Brasilien: Verschiedene Bewegungen protestieren gegen Präsident Bolsonaro. Rechte Regierung antwortet mit Gewalt. Ein Gespräch mit Gilmar Mauro

Jorge Lopes

Am vergangenen Wochenende diskutierte die nationale Leitung der brasilianischen Landlosenbewegung MST über die politische Lage ein Jahr nach der Regierungsübernahme durch den Faschisten Jair Bolsonaro. Zu welchen Schlüssen sind Sie gekommen?

Die amtierende Regierung folgt einem ultraneoliberalen Wirtschaftskurs und hat einen faschistischen Charakter. Sie hat es auf die sozialen Bewegungen abgesehen, insbesondere auf die MST. Die Regierung braucht diese Konflikte, um von der Wirtschaftsmisere im Land abzulenken, gegen die sei keine Konzepte hat. Deshalb versucht Bolsonaro, so viele Menschen wie möglich zu provozieren.

Der MST ist klar, dass sich die Widersprüche des kapitalistischen Systems nicht ohne Konflikte auflösen lassen. Aber dazu wird es aller Voraussicht nach in diesem Moment nicht kommen. Wir lassen uns also so wenig wie möglich provozieren und konzentrieren uns auf die Ausbildung unserer Basis, um Führungsnachwuchs für unsere Bewegung aufzubauen...

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