Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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30.01.2020 / Ausland / Seite 7

Indigenen droht Auslöschung

Ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt: In Brasilien treibt Bolsonaro die ökonomische Erschließung indigener Territorien voran

Hannah Lorenz

Er wolle »richtige Menschen« aus ihnen machen, sagte Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro. Immer wieder gibt der Staatschef vor, für die indigenen Bürger seines Landes nur das Beste zu wollen. Um sie auf die Höhe der Zeit bringen, will er mit Macht ihre volle Integration in das auf Kapitalverwertung ausgerichtete Wirtschaftssystem vorantreiben.

Etwa 900.000 der 210 Millionen Einwohner Brasiliens werden den Indigenen zugerechnet. Die anerkannten Territorien ihrer mehr als dreihundert Völker liegen fast ausschließlich im ressourcenreichen Amazonasgebiet. Hierzu zählt auch der nördliche Teil des Bundesstaates Mato Grosso. Dort trafen sich im Dorf Piaraçu Mitte Januar für vier Tage 600 Kaziken (indigene Anführer) und weitere Vertreter von 45 verschiedenen Ethnien, um Positionen der Indigenenbewegung zu beraten. Es war das bisher größte Treffen dieser Art. In einem Manifest wenden sie sich energisch gegen die Politik Bolsonaros, die darauf abziele, ihnen ihr La...

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