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25.01.2020 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Merkel sagte kein einziges Mal ›Auschwitz‹ oder ›IG Farben‹«

Gespräch mit Wolfram Adolphi. Über seine Romantrilogie »Hartenstein«, Ursachen der Rechtsentwicklung, die IG Farben und ihr Konzentrationslager Auschwitz-Monowitz

Arnold Schölzel

Demnächst erscheint der dritte Band Ihres Romans »Hartenstein«. Der Name steht für eine Familie und deren Geschichte im 20. Jahrhundert. Band eins trägt den Untertitel »Der Balte vom Werk«. Darin und auch im folgenden Band geht es immer wieder um Hermann Hartenstein, Großvater des Erzählers Jakob, der autobiographische Züge trägt, also Ihre. Hermann Hartenstein lebte von 1902 bis 1982. Er war Freikorpskämpfer gegen die Bolschewiki, wurde Maschinenbauingenieur, war leitender Angestellter der – wie es im Roman heißt – großen Chemie I. G., also der IG Farben. In dieser Eigenschaft arbeitete er auch auf der Baustelle des Chemiewerkes Auschwitz-Monowitz, zu dem ein spezielles KZ gehörte. Nach 1945 arbeitete er unter und mit der Sowjetmacht an der Wiederingangsetzung das Chemiewerkes Leupau, das der Leser als Leuna identifiziert. Schließlich lehrte er als hochangesehener Professor für Verfahrenstechnik in der Stadt, die bei Ihnen nur Kreisstadt heißt, aber als ...

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