Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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21.01.2020 / Inland / Seite 8

»Wir brauchen Wohnraum, nicht dieses Bauprojekt«

Verdrängung in Berlin-Neukölln: CDU unterstützt Pläne für Abriss von Karstadt-Gebäude. Ein Gespräch mit Niloufar Tajeri

Carmela Negrete

In Berlin, an der Grenze zwischen Kreuzberg und Neukölln, gibt es Pläne, das große Karstadt-Gebäude abreißen zu lassen und dort einen Neubau hinzusetzen. Anwohner befürchten weitere Mietsteigerungen. Den Protest organisiert unter anderem die »Initiative Hermannplatz«. Was hat es damit auf sich?

Wir sind eine Gruppe von betroffenen Neuköllner Nachbarn, die das Projekt sehr kritisch sehen, weil es zu Verdrängung führen wird. Unsere Initiative hat sich im letzten Sommer gegründet, nachdem der österreichische Immobilienkonzern Signa das Projekt im Bauausschuss vorgestellt hat. Der Konzern plant den Abriss des Gebäudes sowie einen monumentalen Betonneubau, der doppelt so groß sein soll.

Worin genau sehen Sie die Probleme des Vorhabens, das zwar offiziell gestoppt, nun aber wieder aufgewärmt wird? Wieso sollte es zu Verdrängung kommen?

Zuerst wird es eine große Baustelle auf einem der größten Plätze in unserem Kiez geben, der auch gleichzeitig einer der größten...

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