Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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15.01.2020 / Thema / Seite 12

Fluch des Goldes

Erst die Entdeckung großer Vorkommen an Mineralien führte zu einer Entwicklung des ländlichen Raums in Australien – mit fatalen Folgen. Down Under und der Bergbau (Teil 1)

Thomas Berger

Im Jahr 1851 kam es in Australien zum ersten Goldrausch. Der britische Entdecker Edward Hargraves, der zuvor in Kalifornien sein Glück gesucht hatte, stieß am Macquarie River in der Nähe der Kleinstadt Orange 250 Kilometer westlich von Sidney auf Vorkommen des Edelmetalls. Wenig später wurde auch in Victoria, das soeben erst zur Kolonie der Krone erklärt worden war, ein Goldfeld gefunden. Zu Tausenden strömten die Glücksritter in die Gegend rund um die Städte Ballarat und Bendigo, die schnell aufblühten. Die Fördermengen waren groß, sehr groß. Bald stammte nach Schätzungen von Historikern ein Drittel des sich auf dem Weltmarkt befindenden Goldes aus dieser Gegend.

Der Goldrausch veränderte Australien, das zu dieser Zeit noch aus voneinander unabhängigen britischen Kolonien bestand, nachhaltig. Erstmals kam es zu einer nennenswerten Einwanderung in die ehemaligen Sträflingskolonien. Bergbau hatte es freilich auch zuvor schon gegeben. Bereits die Aborigine-...

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