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14.01.2020 / Inland / Seite 5

Wenig Hoffnung

Aus Anlass der »Grünen Woche«: Naturschützer und Bauern fordern EU-weite Agrarreform und ziehen ernüchternde Bilanz der Landwirtschaftspolitik

Gudrun Giese

Kommenden Samstag ist im Berliner Regierungsviertel mit erhöhtem Traktoraufkommen zu rechnen: Zum inzwischen zehnten Mal gibt es anlässlich der Agrarleistungsschau »Grüne Woche« Gegenveranstaltungen unter der Überschrift »Wir haben es satt – Agrarwende anpacken!« Dazu gehört eine große Treckerdemonstration mit Bauern aus der gesamten Republik.

Am Montag stellten deren Veranstalter ihre Forderungen und Ziele in Berlin vor. Dringend müsse angesichts von Klimawandel und Ressourcenverschwendung eine ernsthafte Agrar­reform in der Europäischen Union angepackt werden. Darin waren sich die Vertreter verschiedener Organisationen wie Naturschutzbund Deutschland (Nabu), Germanwatch, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und dem »Wir haben es satt!«-Bündnis einig. »Die Chance für eine komplett andere Landwirtschaft, die auf Naturschutz, Tierwohl und fairen Preisen für die Erzeuger basiert, ist möglich«, erklärte Konstantin Kreiser vom Nabu. Jährlich gebe es ...

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