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10.01.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Opfer der Staatsmacht meist hilflos

Von Polizisten Getötete oft psychisch krank. Ausbildung für Anwärter mangelhaft

Susan Bonath

Viele hierzulande von Polizisten getötete Menschen haben eins gemeinsam: Sie sind sozial benachteiligt und psychisch erkrankt. So wie zum Beispiel Manuel K. Am 28. Juni 2013 erschoss ein Polizist den an einer paranoiden Psychose leidenden 31jährigen in Berlin. Jeder, der wollte, konnte diesem beim Sterben im Neptunbrunnen zusehen – in einem verwackelten Handyvideo eines Passanten, der dieses online gestellt hatte. Umzingelt von zehn Polizisten, acht davon mit auf ihn gerichteter Pistole, sinkt Manuel K. nach mehreren Schüssen zusammen. Sein Messer, mit dem er außer sich selbst niemanden verletzt hatte, fällt ins Wasser. Lungendurchschuss – um 10.08 Uhr konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Dass es keine andere Lösung gegeben haben soll, ist nach Ansicht des Videos schwer zu glauben. Manuel K. war erkennbar hilflos. Die Beamten kamen nicht einmal auf die Idee, den psychiatrischen Notdienst zu rufen. Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlunge...

Artikel-Länge: 3051 Zeichen

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