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30.12.2019 / Inland / Seite 4

75.000mal stolpern

Jubiläum in Memmingen: Künstler erinnert mit Gedenksteinen an Opfer der Nazis

Kristian Stemmler

In mehr als 1.250 Kommunen der BRD und vielen anderen europäischen Ländern erinnern sogenannte Stolpersteine an das Schicksal von Menschen, die während des deutschen Faschismus ermordet, deportiert oder vertrieben wurden. Die Steine sind vor früheren Wohnhäusern oder Geschäften von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und Widerstandskämpfern in den Boden eingelassen. Auf kleinen quadratischen Messingplatten stehen die Eckdaten des Lebens der Ermordeten oder Verfolgten. Im schwäbischen Memmingen hat der Berliner Künstler Gunter Demnig, der das Projekt 1992 initiierte, am Sonntag den 75.000. Stolperstein verlegt.

In Memmingen gibt es seit 2014 Stolpersteine, mittlerweile sind 115 Stück im Stadtgebiet zu finden. Der Jubiläumsstein und ein weiterer Stolperstein wurden vor dem früheren Wohnhaus von Martha und Benno Rosenbaum verlegt. Die Nazis hat...

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