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21.12.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Fortschritte und Widersprüche des »Processo de Cambio«

Björn Brunner und Araceli Gómez, La Paz

Auf dem Höhepunkt des Neoliberalismus unter der Regierung Gonzalo Sánchez de Lozadas wurden existentiell wichtige Ressourcen wie Wasser und Gas privatisiert. Das provozierte die sogenannten Gas- und Wasseraufstände. 2004 beschlossen die wichtigsten sozialen Bewegungen, die an den Protesten teilgenommen hatten, dass diese Ressourcen verstaatlicht werden müssen. Evo Morales, einer der führenden Gewerkschafter und Politiker dieser Zeit, wurde bald darauf mit einer überwältigenden Mehrheit als erster indigener Präsident gewählt und setzte die Forderung während seiner ersten zwei Amtszeiten in die Tat um.

Ein erster Meilenstein des »Processo de Cambio« (Prozess des Wandels) war die 2009 verabschiedete Verfassung, die seither das Fundament des Plurinationalen Staates bildet und die jahrhundertelange Benachteiligung der indigenen Bevölkerung und ihrer Kultur beendete. Zudem wurde den Indigenen weitgehende Autonomie über ihr Land zugesprochen.

Im Rahmen des neuen...

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