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19.12.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Zwischen den Stühlen

USA haben Entwicklung im Irak drastisch geschadet. Beziehungen Bagdads zu Iran und China im Visier

Wiebke Diehl

Die Mehrheit der westlichen Massenmedien und Regierungen sind sichtlich bemüht, die Proteste im Irak als Reaktion auf eine angeblich expansive Außenpolitik Irans zurückzuführen und die engen Verbindungen irakischer Politiker mit Teheran darzustellen. So behauptete die US-Administration äußerst schnell, Angriffe auf US-Soldaten seien von den Volksmobilisierungskräften (Haschd Al-Schaabi) verübt worden, die man überdies für brutale Übergriffe auf irakische Protestierende verantwortlich mache, ohne dafür auch nur einen Beweis vorzulegen. Washington fordert seit langem deren Entwaffnung: Die irakische Regierung war aber lediglich bereit, sie dem Staat zu unterstellen und in die reguläre irakische Armee zu integrieren.

Auch wird die Kritik der irakischen Bevölkerung an den Volksverteidigungskräften, die mit iranischer Unterstützung maßgeblich an der weitgehenden Befreiung des Landes vom »Islamischen Staat« (IS) beteiligt waren, deutlich überhöht. Die wenigsten...

Artikel-Länge: 3086 Zeichen

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