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10.12.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Flankenschutz vor US-Embargo

Chinesische Behörden sollen auf ausländische Computer verzichten

Efthymis Angeloudis

Wie du mir, so ich dir – im anhaltenden »Ohrfeigenaustausch« der Handelssanktionen und Technologieembargos zwischen den USA und China, war die Volksrepublik diesmal an der Reihe, zur Backpfeife auszuholen. Wie die Financial Times am Montag berichtete, sollen chinesische Behörden innerhalb von drei Jahren auf ausländische Computertechnologie oder Software verzichten. Das Generalbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas habe Regierungsbehörden und Institute angewiesen, im kommenden Jahr schon 30 Prozent der Hardware und Software durch heimische Produkte zu ersetzen. Bis 2021 sollen noch einmal 50 Prozent und bis 2022 dann die restlichen 20 Prozent ausgetauscht werden.

Die bereits vor Monaten erlassene vertrauliche Direktive habe wegen des Zeitplans den Namen »3-5-2« erhalten, und ist, nicht anders als bei der gleichnamigen Fußballaufstellung, ein Versuch Chinas sich gegen die »Flankenangriffe« der USA (Verbote gegen das chinesische Technolo...

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