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07.12.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Modell Japan

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Seit dem großen Crash zur Jahreswende 1989/90 ist Japan mit nun fast dreißig Jahren wirtschaftlicher Stagnation das Modell dafür, wie der Neoliberalismus einst stolze staatsmonopolistisch gesteuerte Volkswirtschaften langsam ruiniert.

In dieser Woche hat die japanische Regierung wieder einmal ein großes Konjunkturprogramm verkündet. Es umfasst ein zusätzliches staatliches Ausgabenvolumen in den 15 Monaten bis März 2021 von 13 Billionen Yen, umgerechnet etwa 109 Milliarden Euro. Wie üblich werden auch noch die damit hoffnungsfroh angeregten Privatinvestitionen dazugerechnet, so dass der Gesamtumfang an die 220 Milliarden Euro betragen könnte. Das Wachstum der drittgrößten Volkswirtschaft des Globus soll nach Kalkulation der Regierung durch das zusätzlich investierte Geld um 1,4 Prozent steigen. Von welchem Niveau aus? Das sagt die Regierung nicht. Aber man kann vermuten, dass das aktuelle Wachstum der japanischen Wirtschaft im letzten Quartal 2019 nach der...

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