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03.12.2019 / Feuilleton / Seite 11

Nicht ohne meine Pillen

Esoterisch verblasen: Mariko Minoguchis Filmdebüt »Mein Ende. Dein Anfang«

Maximilian Schäffer

Das Erstlingswerk von Mariko Minoguchi heißt »Mein Ende. Dein Anfang«. Es ist ein trauriger Film geworden, ungefähr so, wie man sich einen Parteitag der überflüssigen Minipartei »Die Violetten« vorstellt: esoterisch verblasen, inhaltsarm und schwer betroffen. 111 Minuten lang schwurbelt die junge Regisseurin aus München um verschiedene tragische Begebenheiten, die durch das »Schicksal« verflochten sind. Tod, Leukämie und Prekariat verzwirbeln sich in einer Selbsthilfesession ständiger Seufzer aus dünnem Dialog – wer nachts zu einem »Kleinen Fernsehspiel« dieser Art wegdämmert, geht sich am nächsten Morgen erschießen.

Ein junges Paar mit ...

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