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03.12.2019 / Inland / Seite 4

Traurige Bilanz

Gegen die »linken« Geostrategen: Bundeskonferenz der Kommunistischen Plattform in Berlin

Nico Popp

Vom rechten »Reformer«-Flügel, der Bürgerpresse und dem Inlandsgeheimdienst belauert, war die Kommunistische Plattform (KPF) – ehemals der PDS, heute der Partei Die Linke – unter Mandatsträgern und im Apparat der Partei immer unterrepräsentiert, erreichte und vertrat mit ihren Positionen vor allem in den 1990er Jahren aber viele Mitglieder und Wähler – vor allem in den ostdeutschen Bundesländern. Heute ist sie eine organisierte linke Strömung in der Linkspartei neben anderen; ihre spezifische Funktion und Stärke ist es, den Anpassungs- und Mitmachkurs der Linkspartei kritisch zu analysieren, zu kommentieren und, wenn die in den letzten Jahren geschwundenen Kräfte reichen, zu behindern.

Am Sonntag kamen in Berlin etwas mehr als 100 Delegierte und Gäste zur 1. Tagung der 20. Bundeskonferenz der KPF zusammen. Jürgen Herold, der den Bericht des Bundessprecherrates vortrug, betonte, dass für die KPF der »Preis für die Regierungsbeteiligung« der Linkspartei im ...

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