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30.11.2019 / Ausland / Seite 7

Kampagne gegen BDS verschärft

Israel: Strategieministerium kämpft um mehr Einfluss auf internationale Berichterstattung

Duncan Kirkbride

Das israelische Ministerium für strategische Angelegenheiten hat sich seit seiner Erweiterung 2015 unter dem rechten Hardliner Gilad Erdan von der Likud-Partei vornehmlich den Kampf gegen die Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) und die Beeinflussung der internationalen Berichterstattung auf die Fahne geschrieben. Prägnante Beispiele dafür sind der im Februar veröffentlichte Artikel »Terrorists in suits«, der die angebliche Verbindung israelkritischer NGOs mit Extremisten der Hamas darlegen sollte, und ein im Juli erschienener Spot mit dem in Israel sehr populären Moderator Avri Gilad, der auf der Videoplattform Youtube bislang knapp 560.000mal angeklickt wurde.

Anfang November tauchte auf der Regierungsplattform »4IL« ein 100seitiges Pamphlet mit dem Titel »Hinter der Maske – Enthüllung des Antisemitismus der BDS-Bewegung« auf, das über die sogenannten sozialen Netzwerke und Onlineanzeigen offensiv beworben wurde. Das Vorwort stammt von Natan...

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