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29.11.2019 / Inland / Seite 2

Präzedenzfall für Pressefreiheit

Öffentliche Anhörung: Durch Verfolgung Assanges alle Journalisten in Gefahr

Ina Sembdner

Der Anhörungssaal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestags war am Mittwoch abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Fraktion der Partei Die Linke hatte zu einer öffentlichen Anhörung unter dem Titel »Medien unter Beschuss. Feldzug gegen Wikileaks und investigativen Journalismus« geladen. Auf dem Podium sprachen neben dem Vater des Gründers der Enthüllungsplattform Julian Assange, John Shipton (Foto), und dem UN-Sonderberichterstatter über Folter, Nils Melzer, unter anderem auch der Chefredakteur von Wikileaks, Kristinn Hrafnsson und Renata Ávila aus dem Anwaltsteam des Journalisten.

Shipton kam gerade von einem Besuch bei seinem Sohn und beschrieb noch einmal kurz und eindringlich die Isolation, in der Assange im Krankenhaustrakt des Hochsicherheitsgefängnisses Belmarsh in London in Präventivhaft gehalten wird. Die Strafe wegen »Verletzung der Bewährungsauflagen«, die allein dadurch zustande kam, dass der 48jährige...

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