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28.11.2019 / Ausland / Seite 6

»Regierung stellt sich blind«

Chile: Generalstreik gegen soziale Ungleichheit und Präsident. Piñera ignoriert Berichte über Polizeigewalt

Sophia Boddenberg, Santiago de Chile

Fast sechs Wochen nach Beginn der Massenproteste fordern in Chiles Hauptstadt Santiago am Dienstag wieder Hunderttausende den Rücktritt von Staatschef Sebastián Piñera. »Der Präsident hört uns nicht zu. Unsere Rentner sterben oder begehen Selbstmord, weil sie von ihrer Rente nicht leben können. In den Krankenhäusern gibt es nicht genug Geld, um die Patienten zu versorgen«, sagt die 42jährige Krankenschwester Marjorie Ibañez. Sie arbeitet in einem öffentlichen Krankenhaus und verdient umgerechnet etwa 500 Euro im Monat. Noch immer zahlt sie den Kredit ab, den sie zur Finanzierung ihres Studiums aufnehmen musste. Auch ihre Töchter sind wegen Studiengebühren verschuldet.

Die Regierung hat zwar ein paar kleine Reformen und einen verfassunggebenden Prozess angekündigt, aber Ibañez hat das Vertrauen in die Politiker verloren. »30 Jahre sind vergangen, seit wir ›nein‹ zu Pinochet gesagt haben. Wenn wir die Jahre der Diktatur dazurechnen, sind über 40 Jahre verga...

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