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25.11.2019 / Politisches Buch / Seite 15

Öffnung der Tore

Die Rechtsentwicklung hat Ursachen: Daniela Dahns »Abrechnung« mit der Nachwendezeit

Gerd Bedszent

Es spricht sich langsam herum, dass die »deutsche Einheit« vor allem eine feindliche Übernahme der ostdeutschen Gesellschaft durch die westdeutschen Eliten war. Zu selten wird dabei thematisiert, dass gar nicht wenige der 1989/90 als Protagonisten dieser Entwicklung gefeierten »Bürgerrechtler« mit deren Ergebnissen überhaupt nicht einverstanden waren und manche von ihnen es bis heute nicht sind.

Die Schriftstellerin Daniela Dahn, im Herbst 1989 in der Gruppierung »Demokratischer Aufbruch« engagiert, die 1990 in der CDU aufging, hat inzwischen in mehreren Büchern die ostdeutsche Nachwendezeit thematisiert. Dahn stellte das politische Ergebnis des Jahres 1990 – das Verschwinden der DDR – an keiner Stelle grundsätzlich in Frage, machte aber keinen Hehl daraus, dass sie die Verhöhnung ostdeutscher Geschichte und Gegenwart ablehnt. Damit hat sie sich im bundesdeutschen Politik- und Medienbetrieb eher keine Freunde gemacht. Auch ihr kürzlich erschienenes neues ...

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