Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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25.11.2019 / Feuilleton / Seite 10

Einfach, aber wahr und witzig

Kunst, Klimbim und Kuchenkrümel: Dem Filmemacher Rosa von Praunheim zum 77.

Maximilian Schäffer

Öffentlich verwesend oder ausgestopft mit einem Fernseher im Bauch, ein makaberes Teletubby für die lieben Kleinen. So stellt sich Rosa von Praunheim sein Nachleben vor – Hauptsache, nicht vergessen werden, denn auf dem Bildschirm laufen selbstverständlich die eigenen Filme. Der ab heute 77jährige redet in diesen Tagen oft vom Tod. Weil er im fortgeschrittenen Alter ist, aber auch, weil die leidenschaftliche Hypochondrie nach eigener Aussage eine seiner Tugenden ist. Wahrsager und Handleser hätten ihm vielmals das schnelle Ableben vorausgesagt, und seien zur Strafe selbst Opfer des bösen Omens geworden. Das ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

Neulich empfing Rosa an einem regnerischen Dienstagvormittag die Journaille im Hexengewand, zu Schlagermusik. »Selbstmitleid ist die schönste Jahreszeit« (Christian Steiffen) tönte es aus den Boxen. Neue Bücher gab es zu präsentieren, zum Beispiel ein politisches Kinderbuch für Erwachsene mit dem Tit...

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