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25.11.2019 / Inland / Seite 5

Verzicht lohnt sich nicht

Demo gegen Kürzungen in der Autoindustrie in Stuttgart: Konzerne verlagern Betriebe. Gewerkschafter können »Transformation« nicht mehr hören

Ursel Beck, Stuttgart

Mehr als 15.000 Beschäftigte der Autobranche sind am Freitag nachmittag in Stuttgart auf die Straße gegangen. Mitarbeiter der Konzerne Daimler und Audi sowie der Zulieferer Bosch, Mahle, Conti, ZF, Progress-Werk Oberkirch (PWO), Schaeffler und Modine folgten dem Aufruf der IG Metall zu einer Protestkundgebung auf den Stuttgarter Schlossplatz (siehe jW vom 23.11.). Es war die erste gemeinsame Reaktion der Metallerinnen und Metaller auf die seit Monaten immer schärferen Angriffe aus den Chefetagen.

In 160 Unternehmen der baden-württembergischen Autoindustrie wurden in den letzten Monaten Kürzungsprogramme bis hin zu Personalabbau und Werksschließungen angekündigt. Am härtesten trifft es dabei die Beschäftigten der Zulieferindustrie. Selbst bestehende Tarifverträge werden zur Disposition gestellt. »Wut und Unverständnis« herrsche in der Belegschaft, so der Betriebsratsvorsitzende von Continental, Jörg Schwarz, in seiner Rede bei der Kundgebung. Conti will bi...

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