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22.11.2019 / Ausland / Seite 6

Isolierung Irans angestrebt

Rückkehr der jemenitischen Exilregierung nach Aden. Saudi-Arabien will mit »Huthis« ins Gespräch kommen

Knut Mellenthin

Am Montag ist der Ministerpräsident des Jemen, Muin Abdul Malik, mit sieben Ministern aus Saudi-Arabien nach Aden zurückgekehrt. Die Hafenstadt dient seit 2015 als provisorischer Regierungssitz, da die Hauptstadt Sanaa im Herrschaftsbereich der Organisation Ansarollah und ihrer Verbündeten liegt. Abdul Maliks Regierung war Anfang August aus Aden geflüchtet, nachdem dort bewaffnete Anhänger des separatistischen Übergangsrats für den Süden (Southern Transitional Council, STC) die Kontrolle übernommen hatten.

Die Rückkehr nach Aden wurde durch das Riad-Abkommen mit dem STC ermöglicht, das nach wochenlangen schwierigen Verhandlungen am 5. November in der saudiarabischen Hauptstadt unterzeichnet wurde. Die Vereinbarungen sehen die Bildung einer gemeinsamen Regierung vor, deren Minister zur Hälfte von den Separatisten gestellt werden können. Die Regierungsbildung soll bis zum 20. Dezember abgeschlossen sein. Zuvor sollen alle bewaffneten Formationen des STC je ...

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