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21.11.2019 / Ausland / Seite 7

Anschein von Menschlichkeit

Spanien lässt Stacheldraht an Grenzzäunen in Ceuta und Melilla abmontieren

Carmela Negrete

Noch bevor die neue spanische Regierung offiziell im Amt ist, hat das Innenministerium von Regierungschef Pedro Sánchez angekündigt, den NATO-Stacheldraht an den Zäunen der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Marokko abbauen zu wollen. Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE bereits Ende vergangener Woche berichtete, solle damit noch im November begonnen werden. Immer wieder versuchen verzweifelte Flüchtlinge, über die Zäune zu klettern, um so auf europäischen Boden zu gelangen und einen Asylantrag stellen zu können. Die scharfen Klingen des Stacheldrahts verursachen dabei oftmals schwere Verletzungen.

Seitdem sich der Süden Europas mit Hilfe der Zäune vor Hilfesuchenden abschottet, gab es Dutzende Todesfälle an der Grenze. Laut EFE versicherte das sozialdemokratische Ministerium nun, es sollten in Zukunft »andere sichere und weniger grausame Mittel« eingesetzt werden. Der Bau von neuen Anlagen wird voraussichtlich rund 18 Millionen Euro kosten und ...

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