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11.11.2019 / Feuilleton / Seite 10

Alle Tische zerkratzt

Black Sabbath, Led Zeppelin und AC/DC jubilieren

Hagen Bonn

Zur politischen Ökonomie der Musikgeschichte muss festgestellt werden, dass Buschtrommel (Urgesellschaft), Lyra (Sklavenhaltergesellschaft), Geige (feudaler Frühkapitalismus) und E- Gitarre (fortgeschrittener Kapitalismus) getreue Abbilder ihrer Zeit sind und passgenau die materiellen wie künstlerischen Entwicklungsstände der jeweiligen Kultur wiedergeben. Da derzeit die ewige Wiederkehr des Immergleichen mit Schlager, Queen und Beatles gefeiert wird, schauen wir einfach mal zurück in die Zukunft, zu den Höhepunkten der an Höhepunkten nicht armen Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Wir bewegen uns dazu erst einmal fünfzig Jahre zurück, ins Jahr 1969. Da plärrte auf einmal Musik aus dem Radio, dass selbst Musikredakteure Waffenscheine für diese Töne forderten: Black Sabbath! »Black wer!?« schrie meine Oma und wollte schon mit ihrem Notkoffer in den Keller rennen, weil sie glaubte, angloamerikanische Bomberverbände seien wieder im Anflug. Es war aber nur ...

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