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07.11.2019 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Unverdrossen und kompromisslos

Zu jW vom 31.10.: »Mit den besten Ideen und Worten«

Erschüttert las ich die Nachricht über Stefan Amzolls Ableben. Mir schien bei unserem letzten Treffen, dem gemeinsamen Premierenbesuch der Castorf-Inszenierung »La forza del destino« am 8. September in der Deutschen Oper Berlin, er könnte seine schwere Krankheit vielleicht besiegen. Seine ND-Rezension war wie immer scharfsinnig, respektvoll den Mitwirkenden gegenüber und von beneidenswerter Beobachtungsgabe. Das einfühlsame Steffen-Mensching-Interview in der jW, für die er übrigens immer besonders gern schrieb, liest sich nun als sein journalistisches Vermächtnis (siehe Ausgabe 26./27.10.; d. Red.). Darf ich eine persönliche Episode ergänzen, die mich bis heute prägte: Stefan Amzolls Lieblingskomponist war Friedrich Schenker (1942–2013), ein streitbarer, unangepasster Freigeist, sowohl in der DDR als auch später. Durch ihn lernte ich 1989 Stefan Amzoll kennen: Er hatte die ...

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