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07.11.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

»Die gesetzliche Rente wird weiter untergraben«

Bundesregierung setzt neoliberalen Kurs fort. »Grundrente« kein Ausweg aus Armut. Ein Gespräch mit Reiner Heyse

Die SPD kämpft heroisch für die »Respektrente«. So zumindest soll medial rüberkommen, was die große Koalition derzeit beim Streitthema Grundrente aufführt. Sind Sie beeindruckt?

Beeindruckt bin ich, wie mit sozialpolitischem Genuschel so viel Streit und Aufmerksamkeit erzeugt werden kann. Unter den Teppich gekehrt wird dabei, dass im Verborgenen an dem fatalen Dreisäulenmodell aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge weitergeschustert wird. Die Grundrente selbst wäre im besten Fall ein Trostpflaster für eine Minderheit der in Altersarmut Lebenden.

Betroffene hätten zehn Prozent mehr Geld als mit der Grundsicherung. Ist das kein Fortschritt?

Von den etwa vier Millionen Rentnerinnen und Rentnern, die unter der Armutsschwelle leben, werden sehr viele von der Grundrente ausgeschlossen. Zum Beispiel blieben 60 Prozent der westdeutschen Rentnerinnen außen vor, weil sie nicht 35 Beitragsjahre erreichen. Auch Niedrigstverdienste führen zum Ansp...

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