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09.11.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Katalonien und der Aufstieg der Rechten

Parteien überbieten sich mit Rufen nach Repression gegen Unabhängigkeitsbewegung

Frederic Schnatterer, Madrid

Die Fernsehdebatte, in deren Rahmen am vergangenen Montag die Kandidaten der fünf überregionalen im Parlament vertretenen Parteien miteinander diskutierten, stellte ein Novum in der Geschichte Spaniens seit dem Tod des Diktators Francisco Franco dar: Erstmals nahm, neben Pedro Sánchez (PSOE), Pablo Casado (PP), Albert Rivera (Ciudadanos) und Pablo Iglesias (UP), ein Faschist teil: der Spitzenkandidat der Vox-Partei, Santiago Abascal. Er konnte den Diskussionen mit seiner rassistischen Hetze sogleich seinen Stempel aufdrücken.

Allgemein war der kurze Wahlkampf von einem deutlichen Rechtsruck geprägt, in dem der Umgang mit Migration und Einwanderern sowie mit den autonomen Regionen und insbesondere Katalonien kontrovers diskutiert wurde. Angefeuert wurden die Diskussionen durch das am 14. Oktober vom Obersten Gericht in Madrid ergangene Urteil gegen führende Repräsentanten der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung. Zwölf Regionalpolitiker wurden wegen »Aufr...

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